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Die Geschichte des von Rütte-Guts

Die Geschichte des von Rütte-Gutes lässt sich bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Es ist heute das letzte, integral erhaltene Landgut von Berner Patrizierfamilien am Bielersee. Am Ende des Ancien Régime säumten rund dreissig solcher Land- und Rebgüter die Gestade des Jurarandsees. Das Landgut „under der kilchen gelägen“ in Sutz ist ursprünglich im Besitz einer Bieler Adelsfamilie.

Durch Heirat kommt die Liegenschaft in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts ins Eigentum der Berner Patrizierfamilie von Tscharner. In der Ära der „Helvetik“ (1802) verkauft die Familie von Tscharner das Landgut an die Bürgerfamilie Hofmann. Bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts wechseln die Besitzverhältnisse mehrere Male. Lesen Sie hier mehr über die Geschichte des von Rütte-Guts. Friedrich Ludwig von Rütte studiert in Karlsruhe Architektur und arbeitet danach im Büro des Architekten Dussillon in Paris und Mühlhausen.

Die Familie von Rütte in Sutz

Im Jahr 1825 wird David Sigmund von Rütte als Pfarrer nach Sutz gewählt. Er stammt aus einer bernischen Burgerfamilie und ist hier bis zu seinem Tod im Jahre 1877 als Pfarrer tätig. Hier erblickt 1829 als viertes von sechs Kindern dieser Pfarrerfamilie der spätere Besitzer des Landgutes, Friedrich Ludwig, das Licht der Welt.

1870 verlegt er den Geschäftssitz seines Architekturbüros nach Bern und erwirbt das unterhalb der Kirche Sutz gelegene Landgut, das er in den nachfolgenden Jahren zu seinem Sommerhaus umbaut. Nebst verschiedenen Umbauten am Haus, entwirft er entlang des rund 600 Meter langen Seeanstosses einen fünf Hektar grossen Park im Stil englischer Landschaftsgärten

Hier können Sie mehr zur Familie von Rütte und zum späteren Besitzer Friedrich Ludwig von Rütte lesen.